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Postgeschichte in Altendorf

Aufgrund der günstigen geographischen Lage wurde die Postroute von Nürnberg nach Hamburg, die 1663 eingerichtet wurde, von der Thurn- und Taxisschen Posthalterei durch das Regnitztal festgelegt, während die älteren Straßen eher auf den Höhen liefen.

Zunächst wurde zwischen Nürnberg und Bamberg nur in Erlangen eine Posthaltestelle eingerichtet. Man erkannte aber bald, dass die Entfernung zwischen Bamberg und Erlangen sehr groß und für die Pferde sehr beschwerlich war und man entschloss sich, in Altendorf eine weitere Posthalterei einzurichten.

Dies geschah im Jahre 1666. Mit der Posthalterei war in der Regel auch ein Gasthof mit Übernachtungsmöglichkeit verbunden. Von den vielen Gästen, die in Altendorf übernachteten, dürfte der Sekretär des päpstlichen Nuntius der wohl bedeutendste im Jahre 1774 gewesen sein. Durchquert haben Altendorf auf der wichtigsten Nord-Süd-Route viele Reisende, so z.B. der Dichter Hölderlin im Jahre 1796, der sich aber in seinen Aufzeichnungen nur über den in Bamberg gelegenen dunklen Hauptsmoorwald äußerte. Die Posthalterei in Altendorf wurde für die Betreiber jedoch zusehends unrentabel. Quellen belegten, dass die Besitzer des Gasthofes sehr schnell wechselten und einige durch die Posthalterei sogar verarmten. Als sich im Jahre 1782 kein Betreiber mehr fand, wurde die Posthalterei aufgelöst und nach Forchheim verlegt.

Der Egloffsteiner Hof, die ehemalige Posthalterein in Altendorf.

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