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Slawenkirche und Urpfarrei in Seußling

Im Jahre 1013 wird Seußling zum ersten Male urkundlich erwähnt, als König Heinrich, der spätere Kaiser Heinrich II, Großgerau bei Rüsselsheim gegen Seußling und Amlingstadt mit dem Bischof von Würzburg tauscht.

Die Tatsache, dass Königshufen als Ausstattung der Kirche erwähnt werden, ist ein Indiz dafür, dass in Seußling eine der 14 Slawenkirchen stand, die Karl der Große 795 bei einem Aufenthalt im hiesigen Raum zur Missionierung der Slawen errichten ließ.  Durch Ausgrabungen in den letzten Jahren wurde diese Vermutung eindrucksvoll bestätigt.

Unter dem Boden der Krypta in Seußling wurden Reste von Vorgängerkirchen gefunden, die bis in das 9. Jahrhundert zurückreichen. Grabungen im ehemaligen Friedhof zwischen „Ostchor” der Kirche und dem Abhang zum ehemaligen Regnitzbett hin,  brachten Funde, die auf slawische Bevölkerung in der Zeit um 800 nach Christus hindeuten.

So ist also Seußling als Standort einer Slawenkirche dreifach belegt. Auf das hohe Alter der Seußlinger Kirche deutete auch der Umfang der Pfarrei hin, die vom Westufer der Regnitz das Gebiet zwischen Aisch und Rauher Ebrach bis Aisch und Pommersfelden umfasste. Die Pfarrkirche St. Sigismund ist in mehreren Bauabschnitten entstanden und wurde etwa um 1740 vollendet. Ihre Größe ist wohl dadurch zu erklären, dass sich eine Wallfahrt zum heutigen Sigismund entwickelt hat, die viele Menschen anzog.

Besonders eindrucksvoll sind heute die Krypta und die Darstellungen des Kirchenpatrons aus verschiedenen Jahrhunderten in der Pfarrkirche.

Die erste Erwähnung des Ortes Altendorf erfolgte übrigens 1096.

Die Pfarrkriche in Seußling.

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